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Werdegang – Entwicklungsgeschichte einer innovativen "Sand-Druckstrahltechnik"

2007 bearbeite ich in meinem Unternehmen Hornung OSP, für die Automobil -Industrie Baugruppen, für die Klebevorbereitung CFK und Spritzguss in Sandstrahl-Kleinkabinen (Injektor-Strahltechnik).

Im 3. Quartal 2013 erhielt ich einen umfangreicheren Auftrag mit größeren Bauteilen und höheren Stückzahlen, worauf ich in eine größere Druckstrahl-Anlage und Kompressor investierte. Mittlerweile sind noch weitere Serien hinzugekommen. Ich arbeitete mit dem vorgeschriebenen Strahlgut Edelkorund F220 und F54 (hoch Abrasiv ) für die Oberflächenbearbeitung. Leider musste ich erfahren, dass die Anlagenkomponenten in regelmäßigen kurzen Abständen an unterschiedlichen Stellen durch Verscheiß ausgetauscht werden mussten. Dazu kam der hohe Stromverbrauch, die nervenden Ausfallzeiten bei Materialverschleiß und die aufwändige und lange Bearbeitungszeit pro Bauteil. Die Wirtschaftlichkeit war sehr schlecht und wenig ermutigend.

Durch diese Situation reifte in mir die Herausforderung, wie man die Arbeitsprozesse beschleunigen, die Lebensdauer der Anlagekomponenten wesentlich verlängern und die Betriebskosten senken könnte. Dies war der Beginn einer längeren Experimentierphase. So kaufte ich Baugruppen und modifizierte diese und baute die Anlage Stück für Stück um, mit Rückschlägen und Verbesserungen. Dieser Prozess ging ca. 18 Monate bis 2015, bis ich zu diesem Endergebnis der verbesserten Anlagentechnik kam. Danach folgten einige Jahre der Optimierung der Anlage, bis es den heutigen technischen Stand erreicht hat. Diese sandstrahltechnische Innovation hat inzwischen die Reife zur Markteinführung erreicht und der Prototyp ist für die Serienproduktion und Vertrieb tauglich.

Durch die Vorteile dieser neuen Technik baute ich mir 2016 selbst eine 2. Anlage mit einem Bruchteil der Anlagenkosten was eine herkömmliche Anlage mit der üblich eingesetzten Anlagentechnik kosten würde.

Mit dem Erfolg 2015 in diesem Projekt, sind die betrieblichen Ausgaben und Lohnkosten nennenswert auf ein Minimum gesunken, wo es auch Spaß macht, mit einer solchen Anlage zu arbeiten.

Ein überaus positiver Nebeneffekt aus der entwickelten Technik, ist die verbesserte Arbeitssicherheit. Wenn eine Anlagenkomponente durch Abrieb defekt wird, so tritt das Strahlgut nicht mehr mit Hochdruck aus. Das umgebende Arbeitsfeld ist somit nicht mehr so gefährlich, da die Anlage nicht mehr im Explosionsbereich und nicht mit Materialhochgeschwindigkeit betrieben wird.

Ende 2017 begann die schriftliche Vorbereitung für eine Patentanmeldung, die ich dann im April 2018 einreichte. 2019 wurde die Patentanmeldung in zweiter überarbeiteter Fassung eingereicht.

Mit freundlichen Grüßen

Ottmar Hornung
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